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Die Arbeiterkammer ist eine selbst verwaltete Körperschaft öffentlichen Rechts. Ihre grundlegenden Aufgaben und Rechte sind im Arbeiterkammergesetz geregelt.

Das AK-Büro setzt die Beschlüsse der Vollversammlung, des Präsidiums, des Vorstands und der Ausschüsse um, leistet die interessenpolitische Grundlagenarbeit und berät die Mitglieder bei allen Fragen rund um das Arbeitsverhältnis sowie im Konsumentenbereich.

(Die Seite als PDF-Datei)
 

Pensions-Volksabstimmung per Fax - ein großer Schwindel

  • AK-Vize Pichler warnt vor kostenpflichtiger "Volksabstimmung" über die Pensionsreform - eine Stimme kostet 18 Euro

Windige Geschäftemacher haben das Thema Pensionsreform für ihre Interessen entdeckt. Aktuell kursiert ein Fax über eine angebliche "Volksabstimmung über die Pensionsreform" in Salzburg. Darin werden Konsumenten aufgefordert mitzustimmen.

Sein Tipp daher: Fax in den Papierkorb, Pensionsreform mit Hilfe von AK und Gewerkschaften kostenlos bekämpfen.

"Ist eine Volksabstimmung über die Pensionsreform nötig?". Diese Frage hat unter anderem Frau B. aus Salzburg per Fax erhalten. "Wählen Sie durch Ankreuzen Ja oder Nein und faxen Sie an 0930 803481", heißt es weiter unten im Text. Der Haken dabei: Telefaxe kosten unter dieser Nummer 3,63 Euro pro Minute (Das Fax brauchte bei einer Konsumentin ca. 5 Minuten, kommt also auf 18,15 Euro pro abgegebener Stimme).

Weiters ist eine Internetadresse angeführt, wo das aktuelle Ergebnis veröffentlicht wird. Diese Adresse: http://www.ihre-stimme-zaehlt.org führt ins Leere.

Rat der AK

  • Beteiliegen sich sich nicht an dieser "Volksabstimmung".
  • Fax in den Papierkorb.
  • Pensionsreform mit Hilfe von AK und Gewerkschaft kostenlos bekämpfen.

"Telekom-Gesetz ändern"

Abschließend fordert der AK-Vize endlich eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die es möglich macht, derartigen Nepp wirksam zu bekämpfen. Das könnte z.B. dadurch geschehen, dass die Betreiber von solchen Mehrwertnummern auf den Telefonrechnungen mit exaktem Namen und Anschrift aufscheinen und dass bezüglich dieser Forderungen direkt mit dem Mehrwertnummernbetreiber zu verrechnen ist und nicht mit der Telekom.

Außerdem sollte den Telefonbetreibern, welche diese Mehrwertnummern vergeben, eine besondere Prüfpflicht bei der Vergabe auferlegt werden und bei Missbrauch eine sofortige Entzugsverpflichtung. Generell sollte jedermann Auskunft über den Betreiber einer solchen Mehrwertnummer erhalten können. Wer nicht mit seinem Namen oder seiner Firma dafür einstellen will, hat meist nichts gutes im Sinn.

Weitere Informationen

Weitere hoch interessante Informationen über "Ihre Stimme zählt" finden Sie auf der Internet-Seite http://www.spammer-hammer.de/pages/spamfax/beisp/dw1-01908421682_2a.htm

 


http://www.ak-sbg.at